Orthopädische Vorsorge

Die Orthopädie ist – wie kaum ein anderes Fachgebiet der Medizin – von Beschwerden und Krankheits­bildern geprägt, die sich zum Teil chronisch ­entwickelt haben. Viele Erkrankungen verlaufen schleichend und werden im Anfangsstadium von den Betroffenen nicht bemerkt. Ein besonderes ­Anliegen unserer Praxis ist es, dass wir nicht nur ein Reparatur­betrieb sind.

Wer sollte eine orthopädische Vorsorge in Anspruch nehmen?

Außer bei Kindern und Jugendlichen, wo wir eine dem Alter gemäße Orthofit-Vorsorge anbieten, ist die ­Vorsorgeuntersuchung in jedem Altersabschnitt sinnvoll.

 

Bei den Erwachsenen geht es um unbemerkte Bewegungseinschränkungen, Fehlformen und auch Abnutzungen an Gelenken und an der Wirbelsäule, die zunächst noch keine Schmerzen verursachen. ­ In unserer Facharztpraxis sind diese erkennbar und können rechtzeitig behandelt werden, bevor ­Schmerzen auftreten.

 

Wir untersuchen Ihre Gelenke, die Wirbelsäule und die Muskulatur ggf. mit diagnostischen ­Maßnahmen, wie z. B. Ultraschall. Werden eine beginnende ­Gelenkarthrose, Muskel­verspannungen oder Fehl­stellungen frühzeitig behandelt, so können wir in vielen Fällen chronischen Schmerzen vorbeugen und Ihre Lebensqualität erhalten.

 

Alle Befunde – vom Kopf bis zum Fuß – werden in Ihrem persönlichen Vorsorgepass eingetragen. So haben Sie selbst die Möglichkeit die Entwicklung zu verfolgen.

 

Frauen ab dem 50. Lebensjahr sind besonders häufig von Knochenschwund (Osteoporose) ­betroffen. Wir empfehlen diesen Patientinnen daher eine Knochendichtemessung, denn Osteoporose verläuft schleichend und unbemerkt. Sie lässt sich aber gut behandeln, wenn sie früh genug erkannt wird.

 

Immer mehr Menschen sitzen im Büro am ­Schreibtisch, vor dem Computer oder vor dem Fernseher – häufig in gespannter Haltung. Muskel­verspannungen im Nacken- und im Schulterbereich bzw. Rückenbeschwerden sind die Folge.

 

Ein Ausgleich ist dringend empfohlen – zurück zur Beweglichkeit.

 

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Was können Sie selbst tun?

Es muss nicht gleich eine Anmeldung im Fitness-Studio sein. Gestalten Sie den Alltag einfach etwas beweglicher. Zum Beispiel:

 

Treppen gehen – statt den Fahrstuhl benutzen

eine Haltestelle früher aussteigen und zu Fuß gehen

kleinere Einkäufe zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigen

Schwimmen gehen

aktive Freizeitgestaltung, z. B. Radfahren, Wandern usw.

Volkshochschulkurse in Betracht ziehen, z. B. Rückenschule, Gymnastik, Nordic Walking usw.

Vielleicht gibt es einen Sportverein, der ein für Sie geeignetes Angebot hat?

 

Wenn Sie drei bis fünf mal in der Woche eine halbe Stunde moderat Sport machen, gleich welcher Art, haben Sie schon viel für Ihre Bewegung getan.

 

Eine Regel besagt, dass dem guten Vorsatz die Tat innerhalb der nächsten 72 Stunden folgen sollte – packen Sie es an!


Leben ist Bewegung – und ein Leben in Bewegung kann viele Schmerzen verhindern.

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